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Willkommen bei Renergie Ruhr-Hellweg


09.08.17: Vereinssitzung

Wir treffen uns am Mittwoch, 09.08.2017 um 19:00 Uhr in der Gaststätte "Zum Markgrafen", Markt 7, Fröndenberg zur Vereinssitzung. (Karte).

Alle Vereinsmitglieder und Interessierte sind herzlich eingeladen. Unsere Treffen finden turnusmäßig jeweils am zweiten Mittwoch eines Monats statt.


Info-Abend Bürgerbeteiligung Solarpark Deusenberg

Der Verein Renergie Ruhr-Hellweg e.V. ermöglicht erneut Bürgern aus der Region die Beteiligung an einer großen Solaranlage. Erbauer und Betreiber ist die Fröndenberger Firma Entegro, die in Abstimmung mit der Stadt Dortmund eine 3,5 MWp große Photovoltaikanlage-Anlage auf der Deponie Deusenberg in Dortmund Huckarde errichtet hat. Die Anlage ist bereits seit April 2017 in Betrieb und speist seitdem Strom ins öffentliche Netz ein. Am 08. Juni wurde die Anlage offiziell von der Stadt Dortmund eröffnet.

Der Verein führt gemeinsam mit dem Betreiber eine Informationsveranstaltung am 13.07.2017 um 18:00 Uhr in Dortmund Huckarde, Rahmer Straße 15 durch. Interessierte Bürgerinnen und Bürger sind eingeladen und können sich ab 1.000 € beteiligen. Sie leisten dadurch einen Beitrag zum lokalen Klimaschutz, bringen Wertschöpfung in die Region und können darüber hinaus noch mit einer auskömmlichen Rendite rechnen.

Vorabinformationen: hier


Renergie stellt Projekt Bürger-Energieagentur vor

Der Verein Renergie Ruhr-Hellweg e.V. hat im Rahmen des LEADER-Projekts "Börde trifft Ruhr" (Ense, Fröndenberg, Welver, Werl und Wickede) vorgeschlagen, eine Bürger-Energieagentur für unsere Region zu schaffen.

Der Verein hat Gelegenheit bekommen, seine Projektidee am 12.07.17 der Lokalen Aktiongruppe (LAG) vorzustellen. Die LAG bereitet die Entscheidungen über die Annahme von Projekten vor.


Photovoltaik gleichauf mit Atomkraft

PV-Anlage
Im Mai haben die Photovoltaik-Anlagen in Deutschland die Rekordmenge von 5,57 Terawattstunden Solarstrom erzeugt. Ihr Anteil lag damit bei 12,3 Prozent der Nettostromerzeugung. Die Atomkraft produzierte 5,65 Terawattstunden und kam auf einen Anteil von 12,5 Prozent. Diese Zahlen wurden vom Fraunhofer-Institut ISE ermittelt und u.a. das PV-Magazin berichtete darüber: link

Das Fraunhofer Institut stellt regelmäßig interessante Fakten und Grafiken zur Stromproduktion zusammen: Energy Charts

Atomstrom wächst weltweit weiter

Gleichzeitig berichtet die Sächsische Zeitung darüber, dass der Trend zu mehr Atomstrom weltweit leider ungebrochen ist. In 30 Ländern ist mit den 449 Reaktoren eine Leistung von fast 400 Gigawatt installiert. Überwiegend in Asien sind weitere 60 Atommeiler in Bau.


Solarpark Deusenberg eröffnet

Bild Kulturcamp
Eröffnung des Solarparks Deusenberg am 08.06.2017
Der Solarpark Deusenberg ist am 08.06.2017 eröffnet worden. Auf der ehemaligen Müll-Deponie werden nun ca. 13.000 Solarmodule jährlich ca 3,5 Megawatt-Stunden sauberen Strom erzeugen. Dies ersetzt ca 750.000 Liter Heizöl und kann etwa 1.000 Haushalte mit Elektrizität versorgen.

Beim Bau der Anlage wurden Naturschutz- und Freizeit-Belange soweit wie möglich berücksichtigt. Die 55 Meter hohe Halde ist weiterhin bei Mountain-Bikern und Spaziergängern beliebt. Die Aussicht auf Dortmund ist von dieser Höhe beeindruckend.

Der Verein Renergie Ruhr-Hellweg bietet interessierten Bürgen die Möglichkeit, sich im Rahmen eines Bürgerprojekt an der Anlage zu beteiligen. Hierzu sind Informationsveranstaltungen geplant. Ort und Datum werden noch bekannt gegeben. Interessierte Bürger können sich in unsere Interessentenliste aufnehmen lassen und werden dann per E-Mail informiert: info@renergie-ruhr-hellweg.de

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Bericht von der Jahreshauptversammlung am 27.04.17

Die diesjährige Jahreshauptversammlung des Bürgerenergieverein Renergie Ruhr-Hellweg e.V. fand am 27.04.2017 in der Gaststätte "Zum Markgraf" in Fröndenberg statt.

Bevor der Vorsitzende Bernd Molitor den Geschäftsbericht des letzten Jahres vortrug, wurde zunächst in einer Schweigeminute dem erst kürzlich verstorbenen Vereinsmitglied Peter Trautner gedacht.

Im Jahre 2016 ermöglichte der Verein die fünfte Bürgerenergiegesellschaft durch eine 25%ige Beteiligung an der 2,2 MW Photovoltaikanlage (PV-Anlage) in Dortmund-Grevel. Das Jahr 2016 war geprägt durch Bemühungen des Vereins, Partner für die lokale Energiewende zu finden. So gab es verschiedene Treffen und Veranstaltungen mit den Stadtwerken aus der LEADER-Region, um sich gemeinsam über die heutigen technischen Möglichkeiten zur regenerativen Energieerzeugung auszutauschen.

Darüber hinaus arbeitet der Verein an Förderprojekten, um den Schutz des Klimas und dem damit verbundenen nachhaltigen Umgang mit unseren Ressourcen stärker in die Köpfe der Menschen zu bringen. Entsprechende Förderanträge sind gestellt. So wurde u.a. auch die Projektidee der Bürger-Energieagentur weiter ausgestaltet und alle geforderten Formulare eingereicht. Der Verein hofft in Kürze dieses, für die Region zukunftsweisende, Projekt in der lokalen Aktionsgruppe (LAG), dem LEADER Entscheidungsgremium vorstellen zu dürfen.

Bei den turnusgemäßen Vorstandswahlen wurde der alte Vorstand einstimmig im Amt bestätigt. Der Vorstand besteht aus Bernd Molitor (Vorsitzender), Hans-Jürgen Karnatz (Kassierer) beide aus Fröndenberg, Hans-Georg Scholz (2. Vorsitzender) aus Unna und Jürgen Kramer (Beisitzer) aus Bönen.

Aktuell hat der Verein erneut die Möglichkeit, eine Beteiligung an einer großen Photovoltaikanlage in Dortmund als Bürgerenergieprojekt umzusetzen. Erbauer ist die Fröndenberger Firma Entegro, die von der Stadt Dortmund die Zusage für den Bau dieser 3,5 MWp großen PV-Anlage auf der Deponie Deusenberg erhielt. Noch vor den Sommerferien soll das Bürgerprojekt starten und so haben die Bürger aus der Region erneut die Möglichkeit, sich schon mit 1000 € zu beteiligen und damit einen wichtigen Beitrag zur regenerativen Stromerzeugung zu leisten und nicht zuletzt auch Wertschöpfung in die Region zu bringen.

Der Verein wird die Gründung dieser Beteiligungsgesellschaft in der Presse und auf seiner Homepage bekannt geben. Interessenten können sich unter info@renergie-ruhr-hellweg.de informieren. Weitere Bürger-Energieprojekte sind geplant, bedürfen aber noch einer entsprecheden Vorbereitungszeit.

Wer einen aktiven Beitrag zur lokalen Energiewende leisten möchte, Interesse an der Thematik regenerativer Energien sowie den nachhaltigen Umgang mit unseren Ressourcen hat, ist jederzeit gerne bei Renergie Ruhr-Hellweg willkommen. Der Verein trifft sich jedem 2. Mittwoch im Monat in der Gaststätte "Zum Markgraf", seien Sie dabei.


Lokale Wärmewende - Betrifft uns das?

Veranstaltung am 08. März 2017

Bild Lokale Wärmewende
Lokale Wärmewende - 08. März 2017
Bei der Energiewende in Deutschland ist die Wärme eine Energieform, die bisher nur in sehr geringem Maße regenerativ erzeugt wird, am CO2-Ausstoß aber einer hohen Anteil hat. Konkret rund 40 % der energiebedingten CO2 Emission stammen aus dem Wärmemarkt. Der Anteil der erneuerbaren Energien am gesamten Wärmeendenergieverbrauch belief sich im Jahre 2015 aber nur auf 13,2 %. Hier ist großer Handlungsbedarf, der insbesondere den kommunalen Bereich betrifft.

Gemeinsam mit den Stadtwerken Fröndenberg ist es uns nun gelungen, Referenten einzuladen, die über die technischen Möglichkeiten einer klimaschonenderen Wärmeerzeugung und -verteilung informieren. Es geht hierbei um konkrete Wärmeprojekte sowohl für den Gebäudebestand als auch in Neubaugebieten.

Die Veranstaltung findet am Mittwoch, den 08. März 2017 ab 16:00 Uhr in den Räumen der Stadtwerke Fröndenberg statt. Weitere Informationen auf Einladungsflyer: Flyer

Es geht primär um die heute verfügbaren und erprobten technischen Möglichkeiten einer klimaverträglichen Wärme-Nahversorgung, die unabhängig macht und langfristig eine hohe lokale Wertschöpfung verspricht.

Auch wenn diese Techniken bei den aktuellen Preisen für Gas und Öl noch nicht in jedem Falle wirtschaftlich erscheinen, könnte ein geeignetes LEADER-Pilotprojekt, diese Wirtschaftlichkeit für die Region aufzeigen.

Veranstaltung Energiewende 08.03.17 Über unsere Veranstaltung berichtete auch die lokale Presse. Zum Artikel des Hellweger Anzeigers vom 16.03.2017: hier



Kurze Wege zum Klimaschutz

Unser Verein hat einen Förderantrag beim Bundesministerium für Umwelt, Naturschutz, Bau und Reaktorsicherheit zum Förderaufruf "Kurze Wege zum Klimaschutz" gestellt. Projektträger ist das Forschungszentrum Jülich.

Mit dem Titel "Zeh-OH-2.0 - Klimawerkstatt für Nachbarn" haben wir eine detaillierte Vorhabenbeschreibung erstellt, die Angebote für Jedermann zum klimaschonenderen Verhalten beschreibt.

Zentraler Treff- und Ausgangspunkt soll ein Raum in der Fußgängerzone von Fröndenberg sein, von dem aus alle Aktivitäten gestartet werden. Es wird Informationen und Mitmachangebote zu einem umwelt- und klimabewussteren Handeln für verschiedene Bereiche des persönlichen Lebens geben. Hierzu gehören das Wohnen, der tägliche Weg zu Arbeit/Schule/Ausbildung, Ernährung und Einkauf, Urlaub und Freizeitgestaltung, u.v.m.

Für diesen Antrag haben wir auch die Stadt Fröndenberg zur Unterstützung gewinnen können.

Die komplette Vorhabenbeschreibung des Förderantrages ist hier abrufbar.


Mit Solar-Blumen für gutes Klima

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Peter Trautner übergibt Solarblumen für das Kulturcamp an Birgit Mescher und Stefan Voß.

Peter Trautner vom Verein Renergie Ruhr-Hellweg überreicht solarbetriebene Wackelblumen für das diesjährige Kulturcamp an Birgit Mescher und Stefan Voß.

Im Stadtteiltreff in Menden Bösperde finden vom 11. – 22. Juli Kultur- und Kreativangebote für 10 – 14-Jährige statt. Dort werden Jugendliche auch Modelle mit erneuerbaren Energien bauen. Der Verein Renergie unterstützt das Kulturcamp mit einer Geldspende.

Das frühzeitige Heranführen an dieses auch zukünftig wichtige Thema erscheint nicht nur angesichts des Klimawandels notwendig. Da sich der Verein in vielen Bereichen der erneuerbaren Energien engagiert, freuen wir uns besonders, wenn Jugendliche scheinbar spielerisch an dieses Thema herangeführt werden.

Peter Trautner wird mit Helfern in einem Workshop mit dem Titel „Teenies bauen die neue Welt“ ein solargetriebenes Modell mit jedem Teilnehmer bauen und zusätzlich in einer täglichen Präsentation Neuigkeiten und Beispiele aus der Welt der erneuerbaren Energien zeigen.

Wer kennt schon bakteriengetriebene Lampen, Werbeschilder, die Strom erzeugen und Drachen, die Schiffe antreiben?

Auch die lokale Presse nahm das Thema auf. So berichtete z.B. der Stadtspiegel in seiner Wochenendausgabe vom 09.07.2016: Stadtspiegel vom 09.07.2016


Umweltminister Remmel eröffnet unseren Solarpark in Dortmund-Grevel

Auf einer ehemaligen Hausmülldeponie in Dortmund-Grevel eröffnete NRW-Umweltminister Remmel heute (30.06.2016) unseren Solarpark. "Die Solarenergie ist ein wichtiger Baustein, um die Klimaschutzziele zu erreichen", so der Minister. So betonte der Erbauer der PV-Anlage, Hr. Röttger von der Fa. Entegro aus Fröndenberg, dass mit dieser Anlage jährlich ca. 500.000 Liter Heizöl eingespart werden könnten.

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Dazu werden 14.592 Solarmodule benötigt, die zusammen eine Leistung von 2,4 Megawatt erbringen. Sie belegen drei Hektar Fläche einer ehemaligen Deponie, die nun sinnvoll genutzt werden kann.

Die Investionen für die Anlage betragen 2,4 Millionen Euro. Diese Kosten stemmen eine Betreiber GmbH, an der zu 25% eine von Renergie Ruhr-Hellweg initiierte GbR beteiligt ist. Mit 50% ist die "UNsere Energiegenossenschaft" aus Unna dabei, der Rest ist in der Hand der Fa. Entegro. Dem Erbauer der Anlage war sehr wichtig, dass eine breite Bürgerschaft sich beteiligen konnte.

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Bernd Molitor
Renergie Ruhr-­Hellweg
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Dr. Rumphorst
UNsere Energie­genossen­schaft
In ihren Reden wiesen Vertreter der Betreiber GmbH darauf hin, dass sich die Bedingungen für durch Bürger erbaute Anlagen in den letzten Jahren dramatisch verschlechtert haben. Sie baten den anwesenden Minister darauf hin zu wirken, dass die Energiewende nicht vollends abgewürgt wird.

Aber erstmal wünschen wir der Solaranlage viele sonnige Tage, damit sie weiterhin (sie erzeugt bereits seit April diesen Jahres Strom) ihren Beitrag zum Klimaschutz liefern kann.

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Renergie bei den Blumen Kunst Tagen in Fröndenberg

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Vom 11. bis zum 18. Mai finden in Fröndenberg die Blumen Kunst Tage statt. Der Verein Renergie Ruhr-Hellweg hat sich auch mit einem Arrangement beteiligt und versucht mit vielen Blumen einen sonnigen Akzent zu setzen. Unsere Sonnenblumen können Sie auf der Wiese vor der Post finden.

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Renergie 5 GbR für Solarpark Grevel gegründet

Mit Unterstützung des Vereins Renergie Ruhr-Hellweg wurde nun die fünfte Bürgerbeteiligungs-Gesellschaft gegründet. Am 27.04.16 gründeten Bürger der Region eine GbR, die sich am Solarpark in Grevel zu 25% beteiligt.

Der Solarpark Grevel in Dortmund ist eine 2,4 MW-Photovoltaik Anlage, die auf der ehemaligen Hausmülldeponie im äußersten Dortmunder Norden erbaut wurde. Der Park besteht aus 14.592 Solarmodulen und wird an das Mittelspannungsnetz der DEW angebunden. Der Park versorgt etwa 950 Haushalte mit Strom. Er erspart der Umwelt jährlich ca. 1.150 Tonnen CO2 oder 450.000 Liter Öl, wenn man den Strom in einem modernen Ölkraftwerk produzieren würde.

Der Solarpark erzeugt bereits seit Ende April 2016 Strom.


Presseberichte zur Veranstaltung am 12.11.15 - Lokale Energiewende

Hellweger Anzeiger Südwestfalen Nachrichten



12.11.15: Lokale Energiewende - Unsere Chance für die Zukunft: Einladung zur Infoveranstaltung

Wir laden herzlich zu unserer Informationsveranstaltung "Lokale Energiewende - Unsere Chance für die Zukunft" am Donnerstag, den 12. November um 18 Uhr in den Räumen der Stadtwerke Fröndenberg ein. Weitere Details: hier.

Der Verein Renergie Ruhr Hellweg hat sich im letzten Jahr intensiv im LEADER-Projekt Börde trifft Ruhr eingebracht und hat sicherlich auch einen gewissen Anteil, dass die fünf Kommunen Werl, Welver, Wickede, Ense und Fröndenberg LEADER-Region geworden sind und somit beträchtliche Gelder zur Förderung des ländlichen Raum erwarten dürfen.

Wir als Verein haben im LEADER-Projekt die Idee der Schaffung und Betreibung einer Bürger-Energieagentur eingebracht. Aufgabe dieser Bürger-Energieagentur ist es, Projekte zur regenerativen dezentralen und lokalen Energieerzeugung zu ermöglichen. Dies soll mit den lokalen Stadtwerken und durch aktive Bürgerbeteiligung ermöglicht werden. Gute Vernetzung und eine transparente Informationspolitik sind Grundvoraussetzung für das Gelingen.

Bestimmte Regionen in Deutschland und NRW haben sich bereits vor Jahren aufgemacht, Energiekonzepte aufzustellen, mit dem Ziel alle benötigte Energie in nicht allzu ferner Zukunft zu 100 % durch erneuerbare Energien selbst vor Ort zu erzeugen. Eine solche Region ist der Kreis Steinfurt. Wir haben den Leiter des Amtes für Umweltschutz und Nachhaltigkeit des Zukunftskreises Steinfurt eingeladen, uns von den Ideen und den bisherigen Erfolgen ihrer Mission zu berichten. Wir erhoffen uns hiervon, dass ein Initialfunke auch in unsere Region überspringt und dass unsere Kommunen dies auch als Chance für den ländlichen Raum begreifen.

Wir freuen uns auf Ihren Besuch und bitten Sie diese Einladung an Interessierte weiterzuleiten.


17.09.15: Renergie besucht den Zukunftskreis Steinfurt

Der Bürgerenergieverein Renergie Ruhr-Hellweg besucht den Kreis Steinfurt, einer der Vorzeigeregionen für lokalen aktiven Klimaschutz in NRW.

Der Kreis Steinfurt ist schon seit vielen Jahren überaus aktiv und betreibt in einem eigenen Amt für Klimaschutz und Nachhaltigkeit eine Organisations- und Informationszentrale, die die Belange einer nachhaltigen Regionalentwicklung im Kreis fördert und strukturiert.

Hier wurde die Vision "Energieland 2050" entwickelt. Bis zu dieser Zeit möchte der Kreis Steinfurt so viel nachhaltige Energie erzeugen, wie selbst verbraucht wird. Dann will man unabhängig sein von außerregionalen Versorgern.

Die Vereinsmitglieder von Renergie Ruhr Hellweg wollen sich von diesen Ideen inspirieren lassen. Sie möchten hieraus Motivation schöpfen für ihre Projektidee einer Bürgerenergieagentur, die sie im Leaderprojekt "Börde trifft Ruhr" eingebracht haben.

Am Donnerstag, den 17.09. sind sie von 15:00 bis 18:00 Uhr im Amt für Klimaschutz und Nachhaltigkeit des Kreises Steinfurt und lassen sich hier Projekte, Initiativen und Leitlinien des – in eigener Bezeichnung – Zukunftskreises Steinfurt vorstellen.

Interessierte Bürgerinnen und Bürger sind herzlich eingeladen mitzufahren. Der Verein bietet Mitfahrgelegenheiten ab Fröndenberg. Abfahrt ist um 13:30 Uhr am Rathaus in Fröndenberg. Die Rückkehr ist für ca.19:30 Uhr vorgesehen. Wir bitten um Anmeldung unter info@renergie-ruhr-hellweg.de.

Der Verein plant eine öffentliche Informationsveranstaltung in Fröndenberg zum Thema lokale Energiewende. Sie soll Mitte November 2015 stattfinden.


25.03.15: Hauptversammlung Renergie

Die diesjährige Hauptversammlung fand am 25.03.15 in der Gäststätte Haeseler in Frömern statt.

Hr. Molitor, Vereinsvorsitzender, stellte den Geschäftsbericht 2014 vor. Darin fanden besondere Beachtung die zahlreichen Aktivitäten zur Öffentlichkeitsarbeit und der Status der vier bisher realisierten Bürgersolaranlagen.

In diesem Jahr standen wieder die Vorstandswahlen an: Gewählt wurden:

Als Kassenprüfer wurden gewählt:

Im Anschluss gab B. Molitor einen Ausblick auf die geplanten, bzw. möglichen Aktivitäten in 2015.

Das Protokoll zur Versammlung kann hier, der Geschäftsbericht hier eingesehen werden.


Renergie beim Leaderprojekt "Börde trifft Ruhr"

Der Verein Renergie Ruhr-Hellweg beteiligt sich aktiv am Leaderprojekt "Börde trifft Ruhr" und hat hierzu eine Projektidee eingereicht.

Der Titel unserer Projektidee heißt: "Gründung und Betrieb einer Bürger-Energieagentur zur Umsetzung 100% regenerativen Energie". Ziel dieser Energieagentur ist es, viele dezentrale regenerative Energieerzeugungsanlagen für Wärme und Strom in diesem Leadergebiet mit den Städten Werl und Fröndenberg sowie den Gemeinden Ense, Welver und Wickede in die Tat umzusetzen und eine Energieautarkie anzustreben.

Wir wissen sehr wohl, dass das Bestreben einer regionalen Energieautarkie sehr visionär ist und es mindestens ein oder eher zwei Jahrzehnte benötigt, bis man weiß, ob dies überhaupt erreichbar ist.

Aber wir wissen alle um die unaufhaltsamen Klimaveränderung aufgrund der Energieerzeugung mit fossilen Brennstoffen. Auch wenn der weltweite CO2 Ausstoß noch viele Jahre zunehmen wird, müssen und wollen wir weiter unseren Beitrag leisten für eine CO2-freie Energieerzeugung und -speicherung dieser volatilen erneuerbaren Energie.

Es gibt hierzu bereits heute eine Menge erprobter Technologien zur Umsetzung dieser Ziele. Auch wenn viele hiervon unter strengen betriebswirtschaftlichen Bedingungen noch nicht wirtschaftlich sind, so können wir in Zeiten niedrigster Zinsen dennoch eine interessante Kapitalanlage ermöglichen, deren Amortisation sich in Zukunft bei steigenden Kosten für fossile Energien zunehmend verbessert. Das Geld bleibt in der Region und bringt lokale Wertschöpfung.

Hoffen wir, dass "Börde trifft Ruhr" Leaderregion wird, damit eine ausreichende Anschubfinanzierung für die Gründung einer arbeitsfähigen und umsetzungsstarken Bürger-Energieagentur ermöglicht wird.

Details zu den von uns vorgestellten Ideen:
- die Projektidee: hier
- das Projekt-Formular: hier
- ergänzende Infos: hier

Näheres zu "Börde trifft Ruhr" unter www.boerdetrifftruhr.de.




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